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Wissenswertes

Allgemeine Fragen zu unseren Tierversicherungen

Nein. Auch wenn in deinem Vertrag eine längere Laufzeit vereinbart wurde, bedeutet das nicht automatisch, dass du für den gesamten Zeitraum gebunden bist. Versicherungsverträge mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren kannst du grundsätzlich zum Ende des dritten und danach jedes weiteren Versicherungsjahres mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Darüber hinaus kann es je nach Vertrag und Anlass weitere Kündigungsmöglichkeiten geben. Wenn du unsicher bist, schauen wir uns deine Vertragsunterlagen gerne gemeinsam mit dir an.

GOT steht für die Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte. Sie legt fest, wie tierärztliche Leistungen berechnet werden und bildet damit die Grundlage für die Rechnung deiner Tierarztpraxis oder Tierklinik. (BMEL) Für eine Tierkranken- oder OP-Versicherung ist die GOT besonders wichtig, denn die Tarife unterscheiden sich unter anderem darin, bis zu welchem GOT-Satz Kosten erstattet werden. Ein Blick auf diesen Punkt lohnt sich deshalb beim Tarifvergleich ganz besonders.

Es kann passieren, dass du oder dein Tier durch jemand anderen geschädigt werdet, dieser aber weder ausreichend versichert ist noch den entstandenen Schaden selbst bezahlen kann. Eine Forderungsausfalldeckung innerhalb deiner eigenen Haftpflichtversicherung kann dich in solchen Fällen schützen. Sind die vereinbarten Voraussetzungen erfüllt, übernimmt dein Versicherer den Schaden, für den eigentlich der Verursacher aufkommen müsste. Gerade bei größeren Sach- oder Personenschäden kann dieser zusätzliche Schutz sehr wertvoll sein.

Ob und in welcher Höhe du dich an einem Schaden oder an Tierarztkosten beteiligen musst, steht in deinem Versicherungsvertrag. Je nach Tarif kann eine feste Selbstbeteiligung, beispielsweise ein bestimmter Eurobetrag, oder eine prozentuale Beteiligung vereinbart sein. Manche Leistungen können außerdem eigene Selbstbehalte haben. Deshalb lohnt es sich, bei einem Tarif nicht nur auf den Beitrag zu schauen, sondern immer auch auf die vereinbarte Selbstbeteiligung.

Wenn du dein Tier dauerhaft nicht mehr besitzt – beispielsweise weil du es verkauft oder abgegeben hast oder weil es leider verstorben ist –, solltest du den Versicherer möglichst schnell darüber informieren. Mit dem dauerhaften Wegfall des versicherten Interesses entfällt grundsätzlich auch die Grundlage für den entsprechenden Versicherungsschutz. Wann genau der Vertrag und die Beitragspflicht enden, richtet sich nach dem jeweiligen Vertrag und den Umständen. Wenn du möchtest, unterstützen wir dich natürlich auch bei der Meldung an den Versicherer.

Ein Personenschaden liegt vor, wenn ein Mensch verletzt wird – beispielsweise durch einen Hundebiss oder einen Unfall mit einem Pferd. Von einem Sachschaden spricht man, wenn dein Tier fremdes Eigentum beschädigt, zum Beispiel ein Auto, eine gemietete Pferdebox oder die Einrichtung einer Ferienwohnung. Ein Vermögensschaden ist ein finanzieller Nachteil, der darüber hinaus entstehen kann – beispielsweise ein Verdienstausfall. Eine gute Haftpflichtversicherung sollte deshalb ausreichend hohe Deckungssummen und einen Versicherungsschutz bieten, der zu deiner persönlichen Situation und deinem Tier passt.

Das hängt immer vom jeweiligen Tarif ab. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Versicherungssumme, sondern auch die Frage, welche Personen und welche Situationen tatsächlich mitversichert sind. Bei einer Tierhalterhaftpflicht können beispielsweise auch Personen eine Rolle spielen, die dein Tier zeitweise betreuen, ausführen oder reiten. Ebenso können Leistungen für Mietsachschäden oder eine Forderungsausfalldeckung wichtig sein. Wir empfehlen deshalb, nicht nur auf den Preis zu schauen, sondern auch darauf, was der Tarif im Alltag tatsächlich abdeckt.

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Wartezeit hängt vom Versicherer, vom gewählten Tarif und teilweise auch von der jeweiligen Erkrankung oder Behandlung ab. Während dieser Zeit besteht für bestimmte Versicherungsfälle noch kein oder nur eingeschränkter Versicherungsschutz. Bei Unfällen gelten in einigen Tarifen andere Regelungen oder die Wartezeit entfällt ganz. Unser Tipp: Kümmere dich möglichst früh um den Versicherungsschutz, solange dein Tier gesund ist. So vermeidest du unnötige Einschränkungen durch Wartezeiten oder bereits bestehende Erkrankungen.

Bei einer geplanten und insbesondere kostenintensiven Operation solltest du möglichst früh Kontakt mit deinem Versicherer aufnehmen. So kannst du vorab klären, welche Leistungen dein Tarif übernimmt und ob der Versicherer weitere Unterlagen benötigt. Bewahre Rechnungen, Befunde, Untersuchungsergebnisse und weitere Belege vollständig auf und reiche sie entsprechend den Vorgaben des Versicherers ein. Bei einem medizinischen Notfall gilt natürlich: Die notwendige Behandlung deines Tieres hat Vorrang. Die Meldung und weitere Abstimmung mit dem Versicherer kann anschließend erfolgen.

Das Beginndatum zeigt dir, ab wann dein Versicherungsschutz gilt. Das in der Police angegebene Enddatum bedeutet dagegen nicht zwangsläufig, dass dein Vertrag an diesem Tag automatisch beendet wird. Viele Versicherungsverträge verlängern sich automatisch, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden. Eine vereinbarte automatische Verlängerung darf dabei grundsätzlich jeweils höchstens ein Jahr betragen. Welche Fristen für dich gelten, findest du in deiner Police und den Versicherungsbedingungen. Wenn du dir nicht sicher bist, helfen wir dir gerne beim Blick ins Kleingedruckte.

Melde einen Schaden möglichst zeitnah deinem Versicherer und schildere zunächst, was passiert ist, wer betroffen ist und welche Schäden erkennbar sind. Fehlende Unterlagen oder Details können in der Regel anschließend ergänzt werden. Fotos, Rechnungen, tierärztliche Unterlagen und andere Nachweise solltest du aufbewahren. Bei größeren Behandlungen oder geplanten Operationen kann es außerdem sinnvoll sein, vorab mit dem Versicherer zu klären, welche Kosten übernommen werden. Und wenn du nicht weißt, wie du am besten vorgehst: Melde dich einfach bei uns. Wir helfen dir bei den nächsten Schritten.

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Fragen zu Pferdeversicherungen

Für Pferdehalter gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der Absicherung. Zu den wichtigsten gehören die Pferdehaftpflicht, die Pferde OP Versicherung, die Pferdekrankenversicherung und die Pferdelebensversicherung. Darüber hinaus können verschiedene Versicherungsbausteine in einer Pferde Kombi-Versicherung zusammengefasst werden. Welche Variante sinnvoll ist, hängt immer von deiner persönlichen Situation und den Bedürfnissen deines Pferdes ab.

Eine pauschale Antwort gibt es nicht, denn die verschiedenen Versicherungen schützen vor unterschiedlichen Risiken. Besonders wichtig ist für Pferdehalter eine Pferdehaftpflicht, da bereits ein einziger durch das Pferd verursachter Personen- oder Sachschaden erhebliche finanzielle Folgen haben kann. Zusätzlich können eine OP- oder Krankenversicherung sinnvoll sein, wenn du dich gegen hohe tierärztliche Kosten absichern möchtest.

Nein. Eine Pferdehaftpflichtversicherung ist in Deutschland grundsätzlich keine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung. Trotzdem ist sie für Pferdehalter sehr wichtig. Verursacht dein Pferd einen Schaden, können daraus hohe Schadenersatzforderungen entstehen. Eine Pferdehaftpflicht schützt dich vor den finanziellen Folgen versicherter Haftpflichtschäden.

In der Regel nicht. Pferde gehören nicht zu den Tieren, deren Haltung üblicherweise über eine private Haftpflichtversicherung des Tierhalters abgesichert ist. Für sie wird deshalb eine eigene Pferdehalterhaftpflicht benötigt. Welche Leistungen darin enthalten sein sollten, hängt auch davon ab, wie dein Pferd gehalten und von wem es geritten oder betreut wird.

Die Pferdehaftpflicht kann einspringen, wenn dein Pferd einen versicherten Personen-, Sach- oder daraus resultierenden Vermögensschaden verursacht. Das kann beispielsweise passieren, wenn sich dein Pferd erschreckt, ausbricht und einen Verkehrsunfall verursacht oder einen anderen Menschen verletzt. Welche Situationen und Personen tatsächlich mitversichert sind, ergibt sich aus dem jeweiligen Tarif.

Eine Pferde OP Versicherung ist für Kosten vorgesehen, die im Zusammenhang mit versicherten operativen Eingriffen entstehen. Dazu können je nach Tarif beispielsweise die Operation selbst, diagnostische Maßnahmen, Medikamente, Nachbehandlungen oder ein erforderlicher Klinikaufenthalt gehören. Umfang und Höhe der Erstattung unterscheiden sich zwischen den angebotenen Tarifen.

Die Pferde OP Versicherung konzentriert sich auf versicherte operative Eingriffe und die damit verbundenen Kosten. Eine Pferdekrankenversicherung geht in der Regel darüber hinaus und kann auch Kosten für ambulante oder stationäre Behandlungen ohne Operation übernehmen. Sie bietet damit einen umfassenderen Gesundheitsschutz, ist jedoch ebenfalls vom gewählten Tarif und dessen Leistungsumfang abhängig.

Eine Pferdelebensversicherung kann den finanziellen Wert eines Pferdes gegen bestimmte versicherte Ereignisse absichern. Dazu können – abhängig vom jeweiligen Vertrag – beispielsweise Tod, notwendige Nottötung oder bestimmte dauerhafte Beeinträchtigungen gehören. Gerade bei wertvollen Sport-, Zucht- oder Freizeitpferden kann es sinnvoll sein, sich über diese Form der Absicherung beraten zu lassen.

Bei einer Pferde Kombi-Versicherung werden mehrere Versicherungsbereiche miteinander verbunden. Je nach Angebot können beispielsweise Haftpflicht-, OP-, Unfall- oder Rechtsschutzbausteine Bestandteil einer solchen Kombination sein. Dadurch lässt sich ein umfassenderer Schutz zusammenstellen, ohne jede Absicherung separat betrachten zu müssen.

Das hängt von der gewünschten Versicherung und dem jeweiligen Tarif ab. Besonders bei Kranken-, OP- und Lebensversicherungen können Eintrittsalter oder andere Voraussetzungen für die Aufnahme eine Rolle spielen. Deshalb lohnt es sich, möglichst frühzeitig zu prüfen, welche Möglichkeiten für dein Pferd bestehen.

Auch das lässt sich nicht pauschal beantworten. Vorerkrankungen können bei der Antragsprüfung berücksichtigt werden und beispielsweise zu Leistungsausschlüssen, besonderen Vereinbarungen oder einer Ablehnung führen. Entscheidend sind der Gesundheitszustand deines Pferdes sowie die Bedingungen des jeweiligen Versicherers. Wir schauen uns deine Situation deshalb individuell mit dir an.

Bei verschiedenen Pferdeversicherungen können Wartezeiten vorgesehen sein. Das bedeutet, dass bestimmte Leistungen erst nach Ablauf eines festgelegten Zeitraums versichert sind. Dauer und Ausnahmen unterscheiden sich je nach Versicherungsart und Tarif. Welche Regelung für deinen gewünschten Versicherungsschutz gilt, erklären wir dir gerne vor dem Abschluss.

Tierärztinnen und Tierärzte rechnen ihre Leistungen nach der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte – kurz GOT – ab. Dabei können je nach Aufwand und Behandlung unterschiedliche Gebührensätze zur Anwendung kommen. Bei einer Pferdekranken- oder OP-Versicherung solltest du deshalb darauf achten, bis zu welchem GOT-Satz und in welchem Umfang Kosten laut Tarif übernommen werden.

Das hängt von der Pferdehaftpflicht und den jeweiligen Versicherungsbedingungen ab. Wenn dein Pferd regelmäßig von einer Reitbeteiligung, Familienmitgliedern oder anderen Personen geritten beziehungsweise betreut wird, sollte dies bei der Auswahl des Versicherungsschutzes berücksichtigt werden. Wir prüfen gerne mit dir, welche Regelung für deine Situation sinnvoll ist.

Die Kosten lassen sich nicht pauschal nennen. Sie hängen unter anderem von der Versicherungsart, dem gewählten Leistungsumfang, einer möglichen Selbstbeteiligung sowie teilweise von Alter, Nutzung und weiteren Merkmalen des Pferdes ab. Entscheidend sollte deshalb nicht allein der Beitrag sein, sondern vor allem, ob der Versicherungsschutz tatsächlich zu dir und deinem Pferd passt.

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Fragen zu Hundeversicherungen

Zu den wichtigsten Absicherungen gehören die Hundehaftpflicht, die Hunde OP-Versicherung und die Hundekrankenversicherung. Darüber hinaus gibt es Kombinationslösungen, bei denen verschiedene Versicherungsbausteine rund um Hund und Hundehalter miteinander verbunden werden können.

Besonders wichtig ist eine Hundehaftpflichtversicherung. Verursacht dein Hund einen Personen-, Sach- oder Vermögensschaden, können erhebliche Schadenersatzforderungen entstehen. Darüber hinaus können eine OP- oder Krankenversicherung sinnvoll sein, wenn du dich gegen hohe Tierarztkosten absichern möchtest.

Das hängt davon ab, wo du wohnst und welchen Hund du hältst. In einigen Bundesländern müssen alle Hunde haftpflichtversichert sein, in anderen besteht eine Versicherungspflicht nur für bestimmte Hunde oder Hunderassen. Unabhängig von einer gesetzlichen Verpflichtung ist eine ausreichende Hundehaftpflicht dringend zu empfehlen.

Hunde sind über eine klassische private Haftpflichtversicherung in der Regel nicht abgesichert. Für die Haftungsrisiken eines Hundes wird deshalb eine eigene Hundehalterhaftpflicht benötigt.

Sie kann einspringen, wenn dein Hund einen versicherten Personen-, Sach- oder Vermögensschaden verursacht. Außerdem prüft der Versicherer im Schadenfall, ob die gegen dich erhobenen Ansprüche berechtigt sind. Welche Personen, Situationen und Schäden mitversichert sind, hängt vom jeweiligen Tarif ab.

Eine Hunde OP-Versicherung konzentriert sich auf die Kosten versicherter operativer Eingriffe. Je nach Tarif können neben der Operation selbst beispielsweise Diagnostik, Narkose, Medikamente, Klinikaufenthalt sowie Vor- und Nachbehandlungen eingeschlossen sein.

Die OP-Versicherung konzentriert sich vor allem auf operative Eingriffe und die damit zusammenhängenden Kosten. Eine Hundekrankenversicherung geht darüber hinaus und kann auch ambulante und stationäre Behandlungen ohne Operation übernehmen.

Tierärztliche Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte – kurz GOT – abgerechnet. Je nach Aufwand und Behandlung können unterschiedliche Gebührensätze entstehen. Bei OP- und Krankenversicherungen solltest du deshalb darauf achten, bis zu welchem GOT-Satz Kosten im gewählten Tarif übernommen werden.

Grundsätzlich gibt es auch Versicherungsmöglichkeiten für ältere Hunde. Insbesondere bei OP- und Krankenversicherungen können jedoch Eintrittsalter, Beitrag oder Leistungsumfang vom Alter des Hundes abhängen. Deshalb lohnt es sich, möglichst frühzeitig über eine Absicherung nachzudenken.

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Vorerkrankungen können bei der Antragsprüfung berücksichtigt werden und beispielsweise zu Ausschlüssen bestimmter Erkrankungen, besonderen Vereinbarungen oder einer Ablehnung führen. Entscheidend sind die Bedingungen des jeweiligen Versicherers.

Bei Kranken- und OP-Versicherungen können Wartezeiten vorgesehen sein. Bestimmte Leistungen stehen dann erst nach Ablauf eines vereinbarten Zeitraums zur Verfügung. Für Unfälle gelten teilweise andere Regelungen. Maßgeblich sind immer die Bedingungen des gewählten Tarifs.

Das hängt von der Versicherungsart und dem gewählten Leistungsumfang ab. Bei Kranken- und OP-Versicherungen können beispielsweise Alter, Rasse, Selbstbeteiligung und Leistungsumfang eine Rolle spielen. Entscheidend sollte deshalb nicht nur der Beitrag sein, sondern vor allem, ob der Versicherungsschutz zu deinem Hund und deinen Bedürfnissen passt.

Viele Hundeversicherungen bieten auch Schutz bei vorübergehenden Auslandsaufenthalten. Wie lange und in welchen Ländern der Versicherungsschutz gilt, unterscheidet sich jedoch zwischen den Tarifen. Wenn du häufig mit deinem Hund reist, sollte der Auslandsschutz deshalb bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Auch bei einem jungen Hund ist eine Hundehaftpflicht von Anfang an sinnvoll. Bei OP- und Krankenversicherungen kann ein früher Abschluss ebenfalls Vorteile haben, weil junge Hunde häufig noch keine Vorerkrankungen aufweisen. Welche Absicherung sinnvoll ist, hängt aber immer von deiner persönlichen Situation ab.

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Fragen zu Katzenversicherungen

In der Regel nicht. Katzen zählen zu den zahmen Haustieren und sind normalerweise über die private Haftpflichtversicherung des Halters mitversichert. Entscheidend sind jedoch immer die Bedingungen deines konkreten Vertrages.

Beschädigt deine Katze beispielsweise fremdes Eigentum und besteht Versicherungsschutz über deine private Haftpflicht, kann diese berechtigte Schadenersatzansprüche übernehmen. Sie prüft außerdem, ob die gegen dich erhobenen Forderungen überhaupt berechtigt sind.

Hunde und Pferde werden haftpflichtrechtlich beziehungsweise versicherungstechnisch anders behandelt als Katzen und andere zahme Kleintiere. Sie sind üblicherweise nicht über die private Haftpflichtversicherung abgesichert und benötigen deshalb eine eigene Tierhalter-Haftpflichtversicherung.

Im Wesentlichen kannst du zwischen einer Katzen OP-Versicherung und einer Katzen-Krankenvollversicherung wählen. Die OP-Versicherung konzentriert sich auf operative Eingriffe. Die Krankenvollversicherung bietet einen weitergehenden Schutz und kann zusätzlich andere tierärztliche Behandlungen übernehmen.

Die OP-Versicherung übernimmt im vereinbarten Umfang Kosten rund um versicherte Operationen. Eine Krankenvollversicherung schließt solche OP-Leistungen ebenfalls ein, kann darüber hinaus aber auch ambulante und stationäre Behandlungen ohne Operation absichern.

Auch reine Wohnungskatzen können erkranken oder sich verletzen. Ob eine Versicherung sinnvoll ist, hängt deshalb nicht allein davon ab, ob deine Katze Freigänger ist, sondern auch davon, welche Tierarztkosten du im Ernstfall selbst tragen möchtest.

Ob die Haltungsform bei der Beitragsberechnung berücksichtigt wird, hängt vom jeweiligen Versicherer und Tarif ab. Freigänger können anderen Risiken ausgesetzt sein als reine Wohnungskatzen, beispielsweise im Straßenverkehr.

Tierärztliche Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte – kurz GOT – berechnet. Je nach Behandlungssituation können unterschiedliche Gebührensätze angesetzt werden. Deshalb solltest du darauf achten, bis zu welchem Satz ein Tarif Kosten erstattet.

Das hängt vom jeweiligen Versicherer ab. Alter, Gesundheitszustand und mögliche Vorerkrankungen können Einfluss auf die Versicherbarkeit, den Beitrag oder den Leistungsumfang haben. Ein früher Abschluss kann deshalb sinnvoll sein.

Vorerkrankungen werden bei vielen Versicherern im Rahmen der Antragsprüfung berücksichtigt. Je nach Erkrankung kann ein Versicherungsschutz sein, allerdings beispielsweise mit einem Leistungsausschluss für bereits bestehende Erkrankungen.

Bei OP- und Krankenversicherungen können Wartezeiten vorgesehen sein. Leistungen stehen dann erst nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums zur Verfügung. Bei Unfällen können andere Regelungen gelten. Entscheidend sind die jeweiligen Tarifbedingungen.

Das unterscheidet sich deutlich zwischen den Tarifen. Bestimmte medizinisch notwendige Zahnoperationen können beispielsweise im OP-Schutz enthalten sein, während andere Zahnbehandlungen oder prophylaktische Maßnahmen gesonderten Regelungen unterliegen.

Einige Krankenvollversicherungen oder Zusatzbausteine sehen Zuschüsse für bestimmte Vorsorgemaßnahmen vor. Dazu können beispielsweise Impfungen oder Gesundheitschecks gehören. Solche Leistungen sind jedoch keineswegs automatisch Bestandteil jedes Tarifs.

Viele Tarife bieten auch während vorübergehender Auslandsaufenthalte Versicherungsschutz. Dauer, räumlicher Geltungsbereich und Leistungsumfang können sich jedoch unterscheiden.

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